Ooostwind !

Der Vorteil, er ist in unseren Breiten meist ein Garant für gutes Wetter mit Wärme und Sonnenschein, Leider nicht so schön, wenn das Ziel, welches es segelnder Weise zu erreichen gilt, im Osten liegt.
Am Donnerstag sind wir von Rendsburg (Büdelsdorf) die letzten 45 Kilometer Richtung Kieler Förde getreckert und nach einer flotten Schleusung in Kiel mit vorherigem Stop am neuen Kassenautomaten beendeten wir die Tagestour in Möltenort. Für den nächsten Tag war weniger Wind vorher gesagt aber leider blieb die Richtung auf OST  😕
Unser ursprüngliches Ziel Fehmarn haben wir unterwegs verworfen, für die 3-Tage WIndvorhersage mit zunehmenden Ostwind, schien das Smalandsfahrwasser mit Ausgang Bögestrom die bessere Alternative zu sein.

Außerdem hatten wir Kontakt mit der Benjamin-Crew, die hier in der Nähe gerade auf Heimreise ist. Bei schwachem Wind motoren wir bis in den Großen Belt, im kleinen Fischerhafen Tärs findet der Motor endlich nach 46 Meilen seine verdiente Ruhe. Die angegebene Hafentiefe von zwei Metern ist aktuell leider nur noch 1,7 Meter – aber für uns reicht es und das DMI meldet auch kein fallendes Wasser bis morgen Vormittag. Wir sind die einzigen Gäste und bezahlen unser Hafenabgabe per Briefumschlag (17 Euro, nicht gerade ein Schnäppchen). Dafür gibt es All-in: eine Gemeinschaftsdusche ohne Schloß einen Strand mit „Seebrücke“ und Strom. Morgen wollen wir uns mit Ulf und Ina zum Grillen auf Femö treffen, mal sehen ob es auf dem Weg dorthin gelingt, die Segel zu lüften!

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Erst die Arbeit dann das Vergnügen

Nach tagelangem Schleppen und Stauen, sollte es nun endlich losgehen. Wie war das doch in der Jollenzeit schön, Seesack, 2 Dosen Ravioli und fertig  😉
Montag Abend ging es an Bord, wir wollten in Hasenbüren übernachten aber der Ostwind und die Wolken vom Stahlwerk ließ uns die Nasen anschwellen – also kurz verholen zum WYC nach Lemwerder. Dienstag ging es dann nach Bremerhaven, wo wir uns noch einmal von Jan verabschieden konnten. Der hatte sich in der Nacht von Spiekeroog nach BHV den Weg hart erkämpft und wurde dann zur Belohnung nach 2 Stunden Schlaf an der Geeste von brachialem Presslufthammer-Getöse geweckt.
Mittwoch ging es um 9 Uhr in die Schleuse und bei Ostwind ziemlich flott die Weser hinaus. Doch was man dort an Zeit gut macht, muss man in der Elbe leider wieder abliefern. Wir waren zu früh und erst bei Elbe-17 fing der Strom an zu schieben. Auf Grund der Sonne und leichter Welle eine tolle Überfahrt. Bei Cuxhaven legte der Ostwind dann noch einmal zu und es folgte eine ziemlich ungemütliche Fahrt bis Brunsbüttel. Der Wind mit über 20 Knoten schob gegen den vollen Tidenstrom hässliche Wellen zusammen. Zum Glück konnten wir ohne langes Herumeiern in die Schleusenkammer einlaufen und nach etwas längerer Wartezeit, die Verandering wollte auch noch mit, dann auch unser Nachlager im Yachthafen „aufschlagen“.
Die neue Kassenordnung für die Kanalpassage sieht ja auch ein Bezahlen hier beim Hafenmeister vor, Da muss man dann aber Punkt 19 Uhr in Bereitschaft sein, sonst bekommt man ihn nicht zu Gesicht  😥
Die nächsten Tage soll es beim Sonnenschein und Ostwind bleiben – vielleicht doch besser Richtung Westschweden  😛

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Eine Albin Ballad auf der Weser

Viele lange Wochenenden haben wir auf unserer neuen Albin Ballad (Baunummer 1148, also nicht ganz neu) im Winterlager verbracht und Sie nun zu Wasser lassen dürfen. Nach einer schönen Taufe und ein paar Schlägen auf der Weser haben Elisa und ich uns dazu entschlossen, einen kleinen Trip zu den Inseln zu unternehmen. Das lange Wochenende kam da gerade richtig und so sind wir am Mittwoch Abend in Hasenbüren an Bord. Nächsten Morgen ging es dann gegen 11:00 Uhr mit der Tide nach Bremerhaven in den Fischereihafen, wo der WHK eine gemeinsame Ausfahrt machte. Ab Berne konnten wir dann auch bei anfangs 3 Bft die Segel setzen und sind dann mit einem Anlieger und später 4-5 bis nach Bremerhaven durchgebügelt. Dank halbem Wind und ordentlich Strömung standen 9,5kn über Grund auf dem Plotter. Nächsten Mittag ging es dann durch die 12 Uhr Schleuse Richtung Spiekeroog. Neuni, Anna und Svenja waren mit der SkidBladnir mit von der Partie und so sind wir im Korso langsam und entspannt bei bestem Wetter über die Nordsee geschaukelt. Später kamen doch noch etwas achterliche Wellen, was die Skidbladnir zum Abkürzen Richtung Wangerooge gezwungen hat, die Fische sind genug gefüttert worden… Gegen 21:30 Uhr sind wir dann in Spiekeroog eingelaufen, Elisa erzählte noch am Mittag, dass Sie noch nie auf der Insel war, nach dem Ablegen am nächsten morgen um 9:00 Uhr war das immer noch so, keinen Fuß auf der Insel gehabt 😛

Unsere Svala liegt nun sicher in Neuharlingersiel und wird von mir und meinen Jungs am Donnerstag besucht. Hoffentlich ist bis dahin die LiMa wieder fit, sodass wir ein entspanntes Spiekeroog Wochenende haben können.

Bis dahin einen schönen Start in die Woche!

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10./11.05.18 Bremerhaven

Geplant war Helgoland, aber bei der Wettervorhersage „Nachmittags 5-6 aus NW“ und einem befreundeten, aber seglerisch unerfahrenen Ehepaar an Bord wird der Plan verworfen und wir zeigen den beiden Bremerhaven. Am nächsten Tag ist fast kein Wind. Da die beiden aus dem Rheinland u.a. zum Segeln gekommen sind, gehtˋs trotzdem für ein paar Stunden auf die Weser. Abends finden wir Zeit unsere Nauke vom extremen Blütenstaubbelag zu befreien.

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05./06.05.18 Ansegeln VBS nach Elsfleth

Obwohl die Nauke schon seit dem 31.03.18 im Wasser ist und auch der Mast schon lange steht, kommen wir erst jetzt zum ersten kleinen Törn. Nach einem schönen Grillabend im Verein geht‘s Samstag nach Elsfleth. Insgesamt 5 Schiffe nehmen am Ansegeln teil, was für unseren Verein schon gut ist. Unter anderem ist das Vereinsboot Verboo dabei, das am Abend vorher getauft wurde und Samstag von vielen Mitgliedern im Hafen probegesegelt wird. Zu unserer Freude sind auch Frauke und Imke dabei, mit denen wir Sonntag nach Bremerhaven segeln. Unser Schiff bleibt in Bremerhaven und wir fahren nach einem sommerlichen Wochenende nach Hause.

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