Mittwoch, 24. 8.
Nachdem ich mit dem Fahrrad zu H&M gefahren bin und zwei Dieselfilter gekauft habe, sind wir noch zu Fisch 2000 zum Essen.
Um 1400 vor der Schleuse, sind aber erst um viertel vor drei auf der Weser. Segeln tatsächlich durch den Ochsenhals, anschliessend wieder motoren. Gegen abend bei Wolfgang und Renate an der Anlage fest und erst mal gebadet.
Donnerstag, 25.8.
Nach einem Frühschoppen mit Wolfgang und Renate, auf deren Terasse, sind wir wieder unter Maschine weiter zum WSVR, dort erst wieder gebadet.
So, das war unser Kurzurlaub. Hätte garnicht gedacht, daß wir es drei Tage im selben Hafen aushalten, ohne einen Hafenkoller zu bekommen, aber wenn man es sich vornimmt dort länger zu bleiben, geht es.

Montag, 22.8.
0545 Uhr, Wecker klingelt, wollen los, Blick nach draußen, SSW 6, na gut, Wecker später gestellt. Landgang, auf zur Touri-Info, Bunkerführung buchen-wieder alles besetzt, aber es sind noch zwei Karten nicht abgeholt, wenn wir denn um 1600 Uhr da sind und die Karten noch nicht abgeholt, klappt es, prima. Wieder kleinen Rundgang durchs Dorf, natürlich nicht ohne was einzukaufen. Mittagsschlaf. 1530 Uhr auf zur Touri-Info, nee doch nicht, regnet in strömen, also das wars mit der Bunkerführung- aber der gute Wille war da.
Dienstag, 23.8.
Wecken 0600 Uhr, Wind mäßig bis schwach aus West, West ist gut. Als wir kurz nach halb acht draussen sind, kommt die Ernüchterung -Wind zu schwach, von dem vielen Wind der letzten Tage ist für heute nichts mehr übrig geblieben, also mit dem Rackel weiter. Auf dem Dampferweg viel Verkehr, auslaufenden Schiffe weichen uns aus, einlaufenden Schiffen weichen wir aus. Plötzlich , mitten auf dem Dampferweg, fängt der Motor an zu schwächeln, Drehzal geht runter, wieder hoch, ein Blick in den Tank zur Rücklaufleitung- wahrscheinlich ist der Kraftstofffilter dicht. Gleich nach dem Schifffahrtsweg stellen wir die Maschine ab und versuche zu segeln, treiben aber mehr. Jetzt Filterwechsel, 20 min später, ohne ein Tropfen Diesel in der Bilge, läuft das Triebwerk wieder. Um halb vier schleusen wir, kaufen Fisch und verholen zu Albatros, bei herrlichsten Sonnenschein.

Kurzurlaub 2016

Urlaub
Tatsächlich, es klappt noch, wir fahren dieses Jahr doch noch mit Schiff in Urlaub, wenn auch nur eine Woche.
Los geht es am Donnerstag, den 18.8. um 1500 Uhr, motorenderweise nach Bremerhaven, Liegeplatz an der Geeste.
Freitag, 19.8.
Nach einer kurzen Nacht, es ist 0445 Uhr, geht es Richtung Helgoland. Wir motoren auf der rechten Weserseite, also dicht am Containerterminal, entlang. Da am nördlichen Ende des Terminals ein Dampfer anlegen will, wechseln wir noch auf die grüne Seite, außerhalb des Fahrwassers. Langsam fängt es an zu dämmern, Selbststeuerer an und in der Hafeneinfahrt von Helgoland wieder ausgeklingt. Mittags auf Helgoland, liegen als erstes Schiff am Steg, ziemlich leer hier, bekommen aber noch zwei längsseits. Schon mal einen kleinen Gang mit Einkauf. Für zwei Tage 37 Euro Hafengeld mit Kurtaxe- doch alles Piraten hier, Störtebecker lässt grüßen.
Sonnabend, 20.8.
Morgens noch mal einkaufen und versucht ein Bunkerführung zu bekommen, leider alles ausgebucht, dann Mittagsschlaf. Nachmittags mit Renate die Treppen hoch zum Oberland, aber die gleich beim Dorfeingang, etwas steiler, naja, wenn wir das noch 3x üben klappt es wieder. Auf den Weg zur Langen Anna fängt es an zu tröpfeln und wir kürzen ab zum Cafe Falm, haben schöne Aussicht zur Düne.
Sonntag, 21.8.
Rundgang im Unterland, Nord-Ost-Hafen, dort liegen noch zwei bekannte Schiffe,Richtung Strand ( gesperrt wegen Bombensuche) zum wiederholten Male durchs Dorf, Mittagsschlaf, einfach Urlaub.

Neuhaus – Cuxhaven – Bremerhaven – WBS

Donnerstag den 18. August ging es dann weiter. Anke ist am frühen Nachmittag wieder nach Hause, die Enkeltochter wartet. Björn war mit Sabrina unterwegs Richtung Neuhaus.
Als ich die Billdy auf die Weiterfahrt vorbereitet habe und meine Autohelm anschloss, fuhr sie den Kolben ganz raus und dann war Schluss. Nichts ging mehr. Das hat noch gefehlt, gut das ich nicht alleine nach hause schippern muss. 25 Jahre gehalten ohne Mucken, kann man ja auch nicht groß meckern.
Sabrina und Björn kamen dann auch bald an und Björn und ich machten uns dann mit dem ablaufenden Wasser bald auf den Weg. Ein kurzes Stück, Oste und dann auf die Elbe.

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Wind gleich 0 wie fast immer wird motort. Bei der Strömung sind wir dann auch schnell in Cuxhaven und machen im Amerikahafen fest.
Nochmal zur Aussichtsplattform Schiffe gucken, dann Abendbrot essen und in die Koje. Morgen geht es früh los, hoffentlich ohne Nebel.

Freitag 19. August 4:30 Uhr
dunkel aber kein Nebel. Ab in die warmen Klamotten und los, gefrühstückt wird unterwegs.
Im dunkel zu fahren ist schon spannend, aber auf der Elbe ist alles gut beleuchtet und ein heller Streifen am Horizont ist auch schon zu sehen. Die See ist glatt wie ein Kinderpopo, so ist es bestimmt nicht oft in diesem Revier. Wir motoren, was auch sonst, die Elbe abwärts der Strom läuft schon kräftig mit. Ich mach uns Tee und Brote und es wird gefrühstückt.
Die Sicht ist sehr gut, von der Elbe aus können wir schon den Turm Alte Weser gut sehen der aber schon fast unter den in Bau befindlichen Windmühlen verschwindet.
So motoren wir zur Weser und dann durch die Tegler Rinne und den Wurster Arm nach Bremerhaven und machen im Jaich fest. Als erstes geht’s dann zum Fischkutter um Backfisch mit Pommes zu futtern.
Nach einem Duschbad und einen Spaziergang an der Weser lassen wir den Tag ausklingen.
Habe ich schon erwähnt, dass mein Rücken immer noch piert?

Sonnabend 20. August
Zum Frühstück gibt es frische Brötchen, lecker und dann machen wir uns auch auf den Weg.
Mit uns schleuste die Franzius mit Jenny als Skipper. Den Jungen habe ich ewig nicht mehr gesehen, der war mal in meiner Jugendgruppe beim Wibs. Ein feiner Kerl.
Was soll ich schreiben, das bisschen Wind kam aus Südwest und somit motorten wir auch das letzte Stück nach hause.
Es war schön, daß Björn die Zeit hatte mit mir zu schippern, er hat es aber auch genossen und ich war froh nicht alleine zu sein, irgendwie läuft es bei mir nicht rund.
Dieses Jahr will ich mal ganz schnell abhacken was Urlaub angeht.

Neuhaus

Neuhaus.

Mittwoch den 17. August ist Anke mit mir zurück zur Billdy. Es ist ein schöner sonniger Tag und so mach wir einen Spaziergang zum alten Hafen und durch den Ort. Der ist zum Teil ziemlich runtergekommen, andererseits ist man sehr bemüht die alte Bausubstanz zu erhalten. Wir konnten dann unter warmen Decken noch bis spät am Abend draußen im Cockpit sitzen. Das erste mal übrigens in diesem Sommer, bis die Mücken kamen.

Die Steganlage in Neuhaus hat ein großes Problem mit dem Schlick. Am Ufer ist der Schlick meterhoch. Die Steganlage wurde schon so umgebaut, das die Schlösser der Landseitigen Dalben mit Stegteilen verlängert wurden. Um die Dalben wird bei niedrig Wasser ständig gespült, damit sichIMG_20160817_195201 die Anlage nicht aufhängt und verbiegt oder sogar bricht aber trotzdem schwimmt sie nicht frei.