Das Ende unserer Reise

Von Cuxhaven wurde motort bis Fedderwardersiel, allerdings bei guten Wetter und fast Windstille. Die Fahrt in das Fedderwarderfahrwasser ist schon abenteuerlich, immer wieder werden die Tonnen verlegt, wir haben schon drei verschiedene Plottersysteme an Bord, aber mal stimmte der eine, mal der andere.
Von Fed-siel ging es über den Mittelpriel zur Weser nach Großensiel, an so eine Wattfahrt und ist sie noch so kurz, muss man sich erst wieder gewöhnen.
Die letzte Strecke nach Grohn haben wir auch mit Bravour bestanden, motoren bei leichtem S-Wind und besten Sonnenschein.
Wenn wir bei so langer Zeit auch nicht das erreicht haben, was wir wollten, hat doch eins geklappt, wir haben Urlaub gemacht und sind völlig entspannt, könnte eigentlich so weitergehen….

Unsere Reise ist nun zu Ende, ein anderer von uns, Gerd, hat dies Ende nicht mehr mit erlebt, er hat seine letzte Reise viel zu früh angetreten, vorgestern.
In Erinnerung an Gerd und seine Billdy. Gute Reise.

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Die RückReise

Am Montag verließen wir Sonderborg und somit Dänemark. Wir waren ja eigentlich schon länger auf der Rückreise, aber jetzt irgendwie auch im Kopf. Also nach Maasholm wunderbar gesegelt, wenn nicht immer diese Schauer mit ihren Böen gewesen wären. Vor der Schleimündung einen Schlag und noch fast bis Maasholm gesegelt. Anderntags nach Kappeln verholt zum Fischessen und einkaufen. Von Kappeln weiter nach Eckernförde, Eckernförde, wer fährt denn schon dahin, aber wenn man Zeit hat und der Wind passt. Dahin wunderbar gesegelt. Anderntags wunderbar nach Schilksee motort 😩. Bis wir in Dückerswisch waren lief der Motor 11,5 Std. , davon 2 Std. Wartezeit vor der Schleuse.
Und wieder 1,5 Std. Wartezeit vor Brunsbüttel, natürlich mit Schauer. So einen Sternenhimmel wie in Dückerswisch gibt es selten zu sehen, darum immer wieder schön. Auf der Elbe waren nur 3 Windstärken aus SW, aber eine Welle für Große. So, nun liegen wir in Cuxendorf und das Ende der Reise ist in Sicht

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Die Reise zur einsamen Insel

Von Kolding ging es nun weiter, mit leichten Wind den Koldingfjord raus Richtung Süden, bis wir Aarø erreichten. Aarø, das Übliche, nichts Besonderes. Anderntags mit strammen SO Richtung Barsö, eine einsame Insel, hier wollte ich mal wieder hin. Wir kämpften uns bei einer blöden Welle das Fahrwasser raus, bis wir abfallen konnten und hatten dann eine schöne Düse. Bei Barsö angekommen mußte ich feststellen, daß es bei diesem Wind ziemlich eng am Anleger war. Also weiter nach Kalvø. Kleine nette Steganlage, mehr aber auch nicht. Von Kalvø weg nach Augustenborg, hier waren wir auch noch nicht, also neuer Hafen Nr. 6. Von Haustür zu Haustür gesegelt, konnten den Alsfjord gerade anliegen, hat richtig Spaß gemacht. In Augustenborg den wohl letzten größeren Einkauf in Dänemark gemacht. Von Augustenborg gegen Mittag los, so zwischen den Schauern. Angekommen vor der Klappbrücke in Sonderborg um 1400 Uhr und dann der Supergau, 30-40 Schiffe vor der Brücke. Langsam sickerte durch, die Brücke ist seit 0930 defekt und man suche den Fehler. Um 1700 die erst Öffnung und alle durch, was für ein Gedränge! Dann im Stadthafen von Sonderborg festgemacht, die meisten sind weiter zum Yachthafen -das wollten wir uns nicht an tun.

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Die Reise von Horsens nach Kolding

Also, in Horsens erst im Alten Hafen gelegen, Stadtrundgang, einkaufen und dann verholt in den Yachthafen. Naja, soviel zu sehen gibt es da nicht. Andern Tag bei 0 Wind los, mal sehen wie weit, in Snaptun war dann Schluss, immer noch kein Wind.

Von Snaptun bis Juelsminde schön gesegelt, wenn auch mit einen Kreuzschlag, aber ohne Welle macht auch das Spaß. Und dann dieses Timing; festgemacht, Persenning aufgebaut; Regen☺ hätten wir diesen Kreuzschlag nicht gemacht, wären wir viel zu früh im Hafen gewesen😁

Andern Tag wieder ein Hafentag, WNW 5, haben wir noch garnicht nötig hochran in den kleinen Belt. Montag ging es bei leichten SW wieder los, ein Schlag in den Veilje Fjord, dann Richtung Kleiner Belt, aber nur bis zum Schießgebiet , Wind wurde weniger und der Strom mehr. Apropo Strom, bei Strib liefen mehr als 2 kn davon, natürlich gegenan. Festgemacht haben wir dann an einer Brücke gegenüber Skærbek, absolut ruhig mit Blick aufs Wasser und ganz alleine.Unser wohl einsamster Liegeplatz in diesem Urlaub.

Heute dann die sagenhafte 4 sm nach Kolding verholt, Windvorhersage SO 5-6, die kamen dann auch gegen Mittag. Also, Kolding dann mit den Fahrrädern erkundet. Übrigens ist Kolding unser 5. neuer Hafen auf dieser Reise. Morgen soll es aus W wehen, mal sehen, wo wir dann landen.

 

 

 

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Die Reise

Von Ebeltoft kreuzten wir um Helenäs umzu, um dann einen schönen Anlieger Richtung Aarhus zu haben. Es wurde dann immer achterlicher und es briste auch noch auf. Vorbei ging es an der Knebel Vig nach Nappedam. In Nappedam hatten wir dann gute 6 zum Anlegen, wie sollte es auch anders sein. Nappedam ist ein kleiner schöner Hafen in ländlicher Umgebung. Endlich auch mal ein Hafen, wo WLAN flächendeckend funktioniert. Von hier verholten wir dann motorenderweise nach Aarhus, zur Weltkulturhauptstadt 2017. Dort die Fahrräder raus und in die Innenstadt, da wir von Kultur nicht ganz soviel verstehen, haben wir sie auch nicht gefunden 😌. Hier wurde auch noch gegrillt-wegen der Kultur.

 

Von Aarhus wollten wir mal eben nach Norsminde verholen, wurden aber ein wenig verhauen, SW 5-6, Kreuz und kurze Welle.

Von Norsminde nach Horsens; endlich mal wieder schönes Segeln zwar hochran, aber mäßiger Wind und keine Welle, leider nur bis Snaptun, die letzten 8 sm motort. Zum Nachmittag noch bestes Sommerwetter und Abends saukalt, da wir NW-Wind hatten, und wie gesagt, Nordenwind ist immer kalt, egal von wo er kommt.

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